Wenn die politische Führungskraft immer hilfloser wird!

Erika Steinbach empfängt die „Diktatorin“

Merkel bittet Vertriebene um Unterstützung für Flüchtlingspolitik – Der Tagesspiegel 12.04.2016

Angela Merkel hat beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach getroffen – die ihr kürzlich per Twitter vorwarf, „wie in einer Diktatur“ zu regieren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich beim Bund der Vertriebenen mit dessen Ehrenpräsidentin Erika Steinbach (CDU).

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich beim Bund der Vertriebenen mit dessen Ehrenpräsidentin Erika Steinbach (CDU). FOTO: KAY NIETFELD/DPA

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die deutschen Heimatvertriebenen und ihre Nachkommen um Unterstützung für ihre Flüchtlingspolitik gebeten.„Seien Sie eine deutliche Stimme in den täglichen Diskussionen“, sagte die Kanzlerin am Dienstagabend beim Jahresempfang des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Berlin. Die Fluchtgründe und der kulturelle Hintergrund der Menschen, die heute nach Deutschland kämen, seien zwar andere als bei den deutschen Vertriebenen, „das Verbindende liegt aber in der Erfahrung, alles zurückzulassen und einen Weg ins Unbekannte zu gehen“, sagte Merkel.

Auch die Heimatvertriebenen seien nach dem Zweiten Weltkrieg nicht überall mit offenen Armen aufgenommen worden. Dennoch sei ihre Integration letztlich zu einer Erfolgsgeschichte geworden. „Diese Erfahrung sollte uns zuversichtlich machen“, fügte Merkel hinzu.

Besonders herzlich wurde die Kanzlerin von der BdV-Ehrenvorsitzenden Erika Steinbach (CDU) begrüßt. Steinbach hat die Flüchtlingspolitik der Regierung mehrfach scharf kritisiert. Zuletzt schrieb die menschenrechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag im Kurznachrichtendienst Twitter: „Seit September alles ohne Einverständnis des Bundestages. Wie in einer Diktatur“. (dpa)

so schreibt er Tagesspiegel!

Der Kritische Kommentar dazu:

Oder – Wenn die politische Führungskraft immer hilfloser wird!

„Ei – dess ess doch enn Flüchtling!“ So habe ich es noch im Kinder-Ohr, als ich noch nicht verstanden hatte, wer oder was das überhaupt sein soll! Als ich noch annahm, das sei irgendwas Böses oder ein Schimpfwort! Die Worte, im breitesten Dialekt, die manchmal durchaus verächtlichmachend benutzt wurden – in manchem Dorf in Mittelhessen.

Und nun – rund 40 Jahre später – gibt es schon wieder Flüchtlinge! Oder – sind es vielleicht gar Keine!? Wird hier vielleicht von der Einladungskanzlerin – mit Hang zu Selfies – etwas vorsätzlich vermischt – um das Volk so richtig durchzumischen?!

Deshalb sollten wir mal zurückblicken! Wer waren die Flüchtlinge damals – warum mussten sie – vor wem auch immer – flüchten?! Es waren Deutsche/Deutschstämmige – Vertriebene – denen man die Heimat, das Haus, das Land, überhaupt Alles, nach dem/wegen dem WK2 raubte – in den Ostgebieten! Und – es waren Christen, mal mehr oder mal weniger gläubig! Und Die – wurden in den Westen „getrieben“!

Diese Menschen, in ihrer schäbigen Kleidung, wurden ganz bestimmt nicht beklatscht, als sie hier im Westen ankamen! Sie wurden eher gehasst – als sie sich in der neuen und noch fremderen Umgebung, eine neue Existenz aufbauen wollten/mussten!

Ich habe in meinem Leben sehr viele sog. Flüchtlinge kennen, schätzen und lieben gelernt! Menschen, die sich hier mit Stolz und Demut, Fleiß und Redlichkeit, Freundlichkeit und Ordnung, in unser Gesellschaftsmodell eingebracht haben und nicht mehr wegzudenken sind!

Es sind die Menschen, die dieses Land mit zu dem gemacht haben, weshalb die ganze Welt nun hierher und noch mehr fordernd profitieren will!

Und – Die jetzt auch noch bei der Invasion auf Deutschland und Europa zu instrumentalisieren – empfinde ich schlichtweg eine Unverschämtheit, dieser unsäglichen Kanzlerin!

 

© Thomas Hofmann – Der Kritische Kommentator 2016

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